Spätsommer mit Hund

Wenn die Zecken zurückkommen und der Fellwechsel beginnt

8/9/2026

Der Hochsommer liegt langsam hinter uns. Die Tage werden bereits wieder etwas kürzer, die Nächte kühler und nach den vielen heißen und trockenen Wochen kommt vielerorts endlich wieder etwas Regen.

Und genau jetzt lohnt es sich, bei unseren Hunden wieder etwas genauer hinzuschauen.

Denn der Spätsommer bringt gleich zwei Themen mit sich, die viele Hundehalter zunächst gar nicht miteinander verbinden: Die Zecken können wieder aktiver werden und gleichzeitig beginnt bei vielen Hunden bereits die Vorbereitung auf den herbstlichen Fellwechsel.

Beides ist zunächst vollkommen normal. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die wir jetzt tun können, um unsere Hunde gut durch diese Übergangszeit zu begleiten.

Und wie so oft gilt auch hier:

Nicht möglichst viel machen – sondern möglichst sinnvoll.

Nach der Hitze kommen die Zecken zurück

Vielleicht ist es dir in den letzten Wochen ähnlich gegangen wie mir: Durch die extreme Wärme und Trockenheit waren hier zeitweise erstaunlich wenige Zecken unterwegs.

Das kann sich jetzt wieder ändern.

Zecken mögen es nicht dauerhaft heiß und trocken. Werden die Nächte wieder kühler, die Morgenstunden feuchter und fällt häufiger Regen, entstehen für sie wieder günstigere Bedingungen – und damit können sie plötzlich wieder deutlich präsenter sein.

Deshalb ist es ein Fehler, das Thema Zeckenschutz im August gedanklich bereits abzuhaken.

Zeckensaison ist nicht automatisch gleichbedeutend mit Frühling.

Auch Spätsommer und Herbst können uns noch einmal einige Zecken bescheren.

Zeckenschutz bedeutet für mich nicht automatisch „möglichst starke Chemie“

Zecken können verschiedene Krankheitserreger übertragen und sollten deshalb durchaus ernst genommen werden.

Trotzdem finde ich es wichtig, beim Zeckenschutz nicht in Extreme zu verfallen.

Gerade bei Hunden, die gesundheitlich bereits angeschlagen sind, möchte ich einerseits einen möglichst guten Schutz erreichen. Schließlich möchte ich ihrem Organismus nicht zusätzlich eine durch Zecken übertragene Erkrankung zumuten.

Andererseits bin ich gerade bei diesen Hunden mit chemischen Zeckenschutzmitteln besonders vorsichtig.

Das gilt für mich vor allem für Präparate, die der Hund schlucken muss und deren Wirkstoffe anschließend systemisch – also über den gesamten Organismus – wirken.

Warum ich hier so zurückhaltend bin?

Weil ich in meiner Praxis immer wieder Hunde erlebe, die solche Präparate nach meiner Beobachtung nicht gut vertragen. Besonders häufig berichten mir Halter empfindlicher Hunde – und gerade auch von Windhunden und Italienischen Windspielen – nach der Gabe von Unverträglichkeitsreaktionen.

Dazu können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden, Appetitlosigkeit, Mattigkeit, Unruhe oder Juckreiz gehören. Bei bestimmten Wirkstoffen sind darüber hinaus auch neurologische Nebenwirkungen wie Zittern, Koordinationsstörungen oder Krampfanfälle als mögliche unerwünschte Wirkungen bekannt.

Natürlich bedeutet das nicht, dass jeder Hund auf ein solches Präparat reagieren muss.

Aber meine persönliche Erfahrung aus der Praxis hat dazu geführt, dass ich insbesondere bei gesundheitlich vorbelasteten und sehr sensiblen Hunden genau abwäge, ob ich den gesamten Organismus mit einem systemisch wirkenden Präparat belasten möchte.

Gerade beim Italienischen Windspiel und anderen sehr sensiblen Windhunden bin ich deshalb eben besonders zurückhaltend!

Für mich lautet die Frage beim Zeckenschutz nicht:

„Was ist das stärkste Mittel, das ich meinem Hund geben kann?“

Sondern:

„Wie kann ich diesen individuellen Hund möglichst zuverlässig vor Zecken schützen und dabei seinen Organismus so wenig wie möglich belasten?“

Und genau deshalb bevorzuge ich – wo es das individuelle Zeckenrisiko zulässt – zunächst einen möglichst abwehrenden Schutz in Kombination mit konsequentem Absuchen und einem guten Zeckenmanagement im Alltag.

Abwehren oder erst nach dem Stich abtöten?

Hier lohnt sich ein Blick auf einen wichtigen Unterschied.

Nicht jedes Zeckenmittel verhindert, dass eine Zecke den Hund überhaupt sticht.

Einige Wirkstoffe töten die Zecke erst nach Kontakt beziehungsweise nach Beginn des Saugaktes ab. Andere Präparate besitzen vor allem einen repellierenden – also abwehrenden – Effekt.

Für mich ist dieser Unterschied wichtig.

Denn mein erstes Ziel ist möglichst:

Die Zecke soll gar nicht erst stechen.

Natürlich bedeutet ein Zeckenstich nicht automatisch, dass sofort Krankheitserreger übertragen wurden. Unterschiedliche Erreger benötigen unterschiedlich lange für ihre Übertragung und bei vielen steigt das Risiko mit zunehmender Dauer des Saugaktes.

Trotzdem finde ich einen abwehrenden Ansatz sinnvoll: Je weniger Zecken überhaupt bis zum Stich kommen, desto besser.

Und genau deshalb bleibt selbst bei vorhandenem Zeckenschutz eine der einfachsten Maßnahmen unglaublich wertvoll:

Den Hund nach jedem Spaziergang absuchen.

Ja – wirklich jedes Mal.

Vor allem nach Spaziergängen durch Wiesen, Waldränder und höheres Gras (welche du generell besser meiden solltest, allein schon wegen der Grannen-Gefahr).

Besonders genau schaue ich an:

  • Kopf und Fang

  • Ohren und Ohransatz

  • Hals

  • Achseln

  • Brust und Bauch

  • Leisten

  • Innenseiten der Beine

  • zwischen den Zehen

Je früher wir eine herumlaufende oder frisch angesetzte Zecke entdecken, desto besser.

Mein kleiner Trick für langhaarige Hunde: Mikrofasertuch

Bei Hunden mit längerem Fell kann man sich zusätzlich die Struktur eines Mikrofasertuches wunderbar zunutze machen.

Nach dem Spaziergang das Fell zunächst gründlich kontrollieren und anschließend mit einem Mikrofasertuch darüberstreichen.

Gerade kleine Zecken, die noch frei im Fell herumlaufen, können sich darin erstaunlich gut verfangen.

Das ersetzt natürlich weder einen Zeckenschutz noch das gründliche Absuchen – ist für mich aber eine richtig praktische zusätzliche Maßnahme.

Und wo es möglich ist, darf man natürlich auch schlicht etwas Management betreiben:

Nicht jeder Spaziergang muss mitten durch hüfthohes Gras führen.

Ein milder repellierender Ansatz

Für Hunde, bei denen ein sanfter äußerlicher Ansatz ausreicht, nutze beziehungsweise empfehle ich gern das PARA EX SPOT-ON DOG von Das Gesunde Tier.

Es ist als äußerlich anzuwendendes Repellent konzipiert und kann gerade dann interessant sein, wenn wir Zecken möglichst schon vor dem Stich abwehren möchten.

Auch bei einem vermeintlich „natürlichen“ Produkt gilt für mich allerdings:

Natürlich bedeutet nicht automatisch nebenwirkungsfrei.

Auch pflanzliche Inhaltsstoffe und ätherische Öle können empfindliche Haut reizen oder allergische Reaktionen hervorrufen. Deshalb bitte immer die Anwendungshinweise beachten und einen empfindlichen Hund nach der ersten Anwendung gut beobachten.

Bei starkem Zeckendruck kann ein solch milder Ansatz möglicherweise nicht ausreichen.

Dann muss individuell geschaut werden, welcher stärkere Schutz für diesen Hund infrage kommt.

Gerade empfindliche Hunde können häufig auch auf Kombinations-Spot-ons reagieren. Deshalb würde ich bei einem gesundheitlich vorbelasteten oder sehr sensiblen Hund nicht einfach irgendein Präparat auswählen, sondern gemeinsam mit dem Tierarzt abwägen, welcher Wirkstoff und welche Darreichungsform am besten passen.

Mir geht es dabei nicht darum, Medikamente grundsätzlich abzulehnen.

Mir geht es darum, nicht mehr Wirkstoff einzusetzen, als dieser individuelle Hund tatsächlich benötigt.

Und wenn doch eine Zecke angebissen hat?

Dann gilt vor allem:

Nicht warten.

Eine gefundene Zecke sollte möglichst zeitnah und vollständig entfernt werden. Je länger eine Zecke saugt, desto höher kann bei verschiedenen Erregern das Übertragungsrisiko werden.

Ich arbeite dafür sehr gern mit der Zeckenschlinge von Das Gesunde Tier. Sie ermöglicht eine kontrollierte Entfernung und funktioniert auch bei kleinen Zecken sehr gut. Außerdem wird die Zecke nicht wie bei den üblichen Zangen gequetscht.

Bitte die Zecke niemals vorher mit Öl, Alkohol, Klebstoff oder irgendwelchen Hausmitteln „behandeln“.

Einfach sauber entfernen.

Die Hautstelle darf anschließend noch eine Weile sichtbar sein und leicht reagieren. Ich beobachte sie deshalb in den folgenden Tagen.

Zur Pflege der beanspruchten Hautstelle kann anschließend beispielsweise das Silberspray verwendet werden.

Wird die Stelle dagegen deutlich dicker, heiß, stark gerötet, nässt oder zeigt dein Hund zusätzlich Symptome wie Fieber, ausgeprägte Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Lahmheit oder andere ungewöhnliche Veränderungen, gehört er in eine Tierarztpraxis.

Und während wir noch über Zecken sprechen, beginnt längst der Fellwechsel

Während wir Menschen im August oftmals noch gar nicht an den Herbst denken möchten, ist der Körper unserer Hunde da häufig schon einen Schritt weiter.

Der Fellwechsel wird nämlich nicht ausschließlich von der aktuellen Außentemperatur gesteuert.

Auch die sich verändernde Tageslichtlänge spielt eine Rolle.

Deshalb kann ein Hund bereits anfangen, sein Fell umzustellen, obwohl wir selbst noch in T-Shirt und Sandalen unterwegs sind.

Wie deutlich wir das merken, hängt natürlich stark vom jeweiligen Felltyp ab.

Ein Italienisches Windspiel verliert anders Fell als ein Schäferhund mit dichter Unterwolle – aber auch kurzhaarige Hunde durchlaufen ihren jahreszeitlichen Fellwechsel.

Was ist im Fellwechsel normal?

Mehr Haare allein bedeuten zunächst noch kein gesundheitliches Problem.

Solange

  • die Haut ruhig und reizlos aussieht,

  • keine kahlen Stellen entstehen,

  • kein ungewöhnlich starker Juckreiz vorhanden ist,

  • das Fell normal nachwächst und

  • dein Hund ansonsten fit und gesund wirkt,

dürfen wir den Fellwechsel zunächst einfach als das betrachten, was er ist:

eine ganz normale körperliche Anpassung an die kommende Jahreszeit.

Wir müssen also nicht automatisch gegensteuern, nur weil plötzlich mehr Haare auf Sofa, Kleidung und Fußboden liegen.

Wann Fellverlust nicht mehr „nur Fellwechsel“ ist:

Anders sieht es aus, wenn zusätzliche Veränderungen auftreten.

Bitte schau genauer hin bei:

  • ungewöhnlich starkem oder plötzlich einsetzendem Haarverlust

  • kahlen beziehungsweise deutlich ausgedünnten Stellen

  • starkem Juckreiz

  • Rötungen

  • Pusteln oder Krusten

  • ungewöhnlich vielen Schuppen

  • sehr fettiger oder extrem trockener Haut

  • unangenehmem Hautgeruch

  • stumpfem oder brüchigem Fell

  • wiederkehrenden Haut- oder Ohrenproblemen

Denn Haut und Fell sind eben nicht nur die hübsche Verpackung unseres Hundes.

Sie können uns durchaus Hinweise darauf geben, dass im Körper etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Ernährung, Verdauung und Nährstoffversorgung können dabei genauso eine Rolle spielen wie Allergien, Parasiten, hormonelle Erkrankungen oder andere gesundheitliche Ursachen.

Wenn dir Haut oder Fell deines Hundes ungewöhnlich vorkommen, solltest du ihn deshalb tierärztlich untersuchen lassen.

Und wenn es vor allem um die Fütterung, Verdauung oder eine sinnvolle begleitende Unterstützung geht, kannst du dich natürlich auch gern bei mir melden.

Dann schauen wir uns deinen Hund nicht nur von außen an, sondern versuchen gemeinsam herauszufinden, warum Haut und Fell gerade Unterstützung benötigen.

Der Fellwechsel beginnt nicht im Fell

und schönes Fell entsteht nicht durch möglichst viel Öl oder Zusätze auf dem Futter.

Haut und Haare müssen vom Körper aufgebaut werden.

Dafür benötigt der Organismus unter anderem hochwertiges Eiweiß beziehungsweise Aminosäuren, Fettsäuren, Vitamine und Spurenelemente.

Und damit sind wir automatisch beim Verdauungssystem.

Denn entscheidend ist nicht nur, was wir vorne in den Hund hineinfüttern, sondern auch, was sein Organismus daraus tatsächlich verwerten kann.

Ein stabiler Magen-Darm-Trakt und ein gut funktionierendes Darmmikrobiom sind deshalb für mich ein wichtiger Teil einer ganzheitlichen Begleitung.

Spätsommer = Darmkur-Zeit

Wer die DARM-KUR von Das Gesunde Tier bereits kennt und sie zweimal jährlich durchführt, darf jetzt ruhig einmal auf den Kalender schauen.

Mitte bis Ende August ist für viele Hunde ein schöner Zeitpunkt für die zweite Kur des Jahres.

Die DARM-KUR ist zur Unterstützung der Darmfunktion und des Darmmikrobioms konzipiert und kann dadurch auch die Nährstoffverwertung unterstützen.

Ich mag diesen Zeitpunkt besonders gern, weil wir den Organismus damit vor beziehungsweise während der körperlichen Umstellung Richtung Herbst begleiten.

Und bei unseren Hundedamen denke ich dabei noch einen Schritt weiter.

Wer weiß, dass im Herbst zusätzlich eine Läufigkeit bevorsteht, kann die ruhigere Zeit davor nutzen, um Fütterung und Verdauung noch einmal gut aufzustellen, anstatt erst dann mit Veränderungen zu beginnen, wenn Fellwechsel und hormonelle Umstellung bereits gleichzeitig laufen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass eine Darmkur eine Läufigkeit automatisch „leichter macht“.

Sie ist vielmehr ein Baustein einer guten Basisversorgung zu einem Zeitpunkt, an dem wir ohnehin sinnvoll unterstützen können.

Sensibler Hund? Oft ist weniger tatsächlich mehr

Nicht jeder Hund reagiert gleich.

Gerade bei sehr empfindlichen Hunden arbeite ich oft lieber mit einzelnen Produkten beziehungsweise einem schrittweisen Aufbau, anstatt mehrere Dinge gleichzeitig neu einzuführen.

Das hat außerdem einen entscheidenden Vorteil:

Wenn ein Hund auf etwas reagiert, können wir wesentlich besser nachvollziehen, was er möglicherweise nicht vertragen hat.

Das ist generell eine meiner wichtigsten Regeln bei Nahrungsergänzungen:

Bitte nicht fünf neue Produkte gleichzeitig anfangen.

Der Organismus ist keine Küchenmaschine, in die wir einfach möglichst viele „gesunde Zutaten“ hineinwerfen müssen.

Öle im Fellwechsel: gezielt unterstützen statt einfach mehr geben

Wenn das Fell im Herbst stumpfer wird oder die Haut trockener erscheint, denken viele Hundehalter als Erstes an ein zusätzliches Öl im Futter.

Der Gedanke ist grundsätzlich nachvollziehbar, denn bestimmte Fettsäuren sind wichtige Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung und spielen auch für Haut und Fell eine Rolle. Eine passende Ergänzung kann deshalb durchaus sinnvoll sein.

Entscheidend ist für mich aber das Wort „passend“.

Denn nicht jedes Öl passt zu jedem Hund – und vor allem braucht ein Hund nicht mehrere verschiedene Öle gleichzeitig, nur weil jedes davon irgendwo als gut für Haut und Fell beschrieben wird.

Genau das passiert nämlich schnell:

Im Futter ist vielleicht bereits eine Fettquelle enthalten. Zusätzlich gibt es Lachs-Hanf-Öl für Haut und Fell. Dann wird noch ein weiteres Omega-Öl empfohlen und weil der Fellwechsel beginnt, kommt vorsichtshalber noch ein zusätzlicher Schuss Nachtkerzen Öl in den Napf.

Aus gut gemeinter Unterstützung wird so schnell einfach zu viel Fett!!

Und gerade bei empfindlichen Hunden kann sich das bemerkbar machen.

Schmatzen, Übelkeit, Bauchweh, weicher Kot oder Durchfall können Hinweise darauf sein, dass die zusätzliche Fettmenge schlicht von Magen/Darm und Bauchspeicheldrüse nicht gut vertragen wird.

Gerade die Bauchspeicheldrüse ist maßgeblich an der Fettverdauung beteiligt. Bei Hunden mit entsprechender Empfindlichkeit oder Vorerkrankung sollte deshalb auf keinen Fall mehr Fett ergänzt werden.

Meine Empfehlung ist daher ganz einfach:

Ein geeignetes Öl – in einer zum Hund passenden Menge.

Nicht drei verschiedene Öle gleichzeitig. Und bitte nicht nach dem Motto: Viel hilft viel.

Denn mehr Öl macht nicht automatisch mehr Glanz.

Wenn dein Hund sein bisheriges Lachs-Hanf-Öl gut verträgt, besteht überhaupt kein Grund, nur wegen des Fellwechsels noch weitere Öle hinzuzunehmen.

Verträgt er es dagegen nicht – beispielsweise weil er darauf mit Schmatzen, Übelkeit, Bauchweh oder verändertem Kot reagiert – dann lohnt es sich, nach einer besser passenden Alternative zu schauen.

Eine Möglichkeit kann hier GLANZ CARE von Das Gesunde Tier sein.

Wichtig bleibt aber auch bei einer Alternative:

Nicht einfach zusätzlich geben, sondern sinnvoll ersetzen.

So unterstützen wir Haut und Fell, ohne gleichzeitig den Verdauungstrakt unnötig zu belasten.

Haut und Fell kann man auch von außen unterstützen

Bei grundsätzlich gesunder, aber trockener beziehungsweise pflegebedürftiger Haut kann eine milde äußere Pflege dagegen wunderbar unterstützen.

Ich mag dafür beispielsweise das FLOW GLOW Naturshampoo .

Gerade bei empfindlicher beziehungsweise schuppiger Haut kann ein mildes Shampoo wesentlich sinnvoller sein als häufiges Waschen mit stark entfettenden Produkten, die zu noch mehr Schuppen führen können.

Für die Pflege zwischen den Wäschen finde ich außerdem das PURITERRA Fellspray total schön.

Es kann trockenem oder sprödem Fell zusätzliche Pflege geben und gleichzeitig die Kämmbarkeit erleichtern.

Aber auch hier gilt:

Ein Hund mit gesunder Haut muss nicht plötzlich ständig eingesprüht und gewaschen werden, nur weil Fellwechsel ist.

Pflege soll unterstützen – nicht beschäftigen.

Mein Spätsommer-Fazit

Vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft dieses Beitrags:

Wir müssen unseren Hund nicht vor jeder jahreszeitlichen Veränderung bewahren.

Der Fellwechsel ist normal.

Zecken gehören leider zu unserer Umwelt.

Und auch ein gesunder Organismus darf durchaus einmal etwas mehr arbeiten.

Unsere Aufgabe besteht vielmehr darin, insgesamt einmal mehr hinzusehen.

Den Hund nach dem Spaziergang abzusuchen.

Eine Zecke früh zu entfernen.

Zeckenschutz nicht gedankenlos, sondern passend zum jeweiligen Hund auszuwählen.

Haut und Fell wahrzunehmen.

Die Verdauung im Blick zu behalten.

Und nicht erst dann zu reagieren, wenn aus einer kleinen Veränderung ein großes Problem geworden ist.

Denn manchmal braucht ein Hund tatsächlich Unterstützung.

Und manchmal braucht es vor allem eines:

unsere unaufgeregte Aufmerksamkeit.

Das ist für mich ganzheitliche Tiergesundheit.

Nicht möglichst viele Mittel.

Sondern den eigenen Hund kennen, Veränderungen wahrnehmen und im richtigen Moment das Richtige tun.

Meine Empfehlungen für den Spätsommer - zusammengefasst

Hier findest du die Produkte, die ich im Beitrag erwähnt habe, noch einmal übersichtlich zusammengefasst.

Für Zecken & Zeckenstiche

ZECKENSCHLINGE – Das Gesunde Tier
Zur einfachen und kontrollierten Entfernung festgesaugter Zecken. Am besten gleich zwei (eine für zu Hause und eine für die Gassi-/Handtasche)

PARA EX SPOT-ON DOG – Das Gesunde Tier
Mein milder repellierender Ansatz für die äußerliche Anwendung in zeckenaktiven Zeiten.

SILBERSPRAY – Das Gesunde Tier
Zur Reinigung und Pflege der beanspruchten Hautstelle beispielsweise nach der Entfernung einer Zecke.

Mikrofasertücher
Besonders bei längerem Fell eine praktische Ergänzung nach dem Spaziergang, um frei im Fell herumlaufende Zecken leichter zu erwischen.

Für Darm, Haut & Fell

DARM-KUR – Das Gesunde Tier
Zur Unterstützung von Darmfunktion und Darmmikrobiom – und für alle, die zweimal jährlich eine Darmkur durchführen, ist der Spätsommer ein schöner Zeitpunkt für die zweite Kur.

GLANZ CARE – Das Gesunde Tier
Eine mögliche Alternative zur Unterstützung von Haut und Fell, wenn beispielsweise ein bisher verwendetes Lachs-Hanf-Öl nicht gut vertragen wird.

FLOW GLOW Naturshampoo – Das Gesunde Tier
Milde äußerliche Pflege für trockene beziehungsweise schuppige, ansonsten gesunde Haut.

PURITERRA Fellspray – Das Gesunde Tier
Pflege für trockenes beziehungsweise sprödes Fell und zur Unterstützung der Kämmbarkeit.

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